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Stiftung Altes Neuland Frankfurt / GNU

Potentielle Investoren für die Frankfurter Brücken profitieren von niedrigen Risiko durch staatliche Zuschüsse, Förderdarlehen und ggf. Steuervergünstigungen

Die Gesamtinvestition von 33 Mrd über 15 Jahre hinweg stellt zwar eine beträchtliche Summe pro Jahr dar: Da die Frankfurter Brücken jedoch für ESG-Fonds, Family Offices und auch die Industrie ein ebenso risikoarmes wie prestigeträchtiges Investment darstellen, das alle ESG-Vorteile wie Zuschüsse auf öffentlicher Hand und Fördergelder beanspruchen kann, finden sich in Deutschland und Europa genügend Investoren, für deren Portfolio die Frankfurter Brücken eine Bereicherung darstellen. Auch wenn eine außereuropäische Beteiligung grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden sollte, kann der Fokus problemlos auf innereuropäischen Investoren liegen: Die Frankfurter Brücken sollen schließlich als Silicon Valley Europas dienen!

Die gewählte Struktur als GmbH & Co. KG mit einem hybriden, börsennotierten Fondsansatz erlaubt eine steuerlich optimierte, langfristig gesicherte Finanzierung und eine nachhaltige Nutzung der Frankfurter Brücken. Sie kombiniert die steuerlichen Vorteile eines REITs, die langfristige Investitionssicherheit eines ELTIFs und die regulatorischen Vorteile eines AIFs, um eine effiziente und attraktive Kapitalstruktur für Investoren zu schaffen. Ergänzungen wie ein unabhängiger Beirat, Tranchierungssystem, Market-Maker, ESG-Zertifizierung und langfristige Betriebsverträge tragen weiter zur Effizienz und Stabilität der Struktur bei.

Mehr als Zweidrittel der Gesamtinvestition für die Frankfurter Brücken ist von privaten Investoren geplant

Weniger als ein Drittel stammt aus Zuschüssen, und die Stadt Frankfurt, die der größte Nutznießer des Projektes ist, kommt nicht bei den Zuschüssen, sondern lediglich durch Kauf der Brückeninfrastruktur ins Spiel, was die politische Akzeptanz vor Ort erhöht.

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Die Frankfurter Brücken werden als GmbH & Co. KG organisiert; Diese Struktur erlaubt eine klare Trennung zwischen den Investoren als Kapitalgeber und dem gemeinnützig handelnden Management.

Komplementär ist eine GmbH, die als Tochtergesellschaft einer gemeinnützigen selbständigen Stiftung fungiert. Diese GmbH hat die ausschließliche Aufgabe, die Planung, den Bau und den Betrieb der Brücken an ihre Schwesterngesellschaften (gemeinnützige gGmbHs) zu vergeben. Dabei sollte die Muttergesellschaft der agierenden Komplementär-GmbH und ihrer gemeinnützigen Schwester-gGmbHs, die gemeinnützige Stiftung, mit einem unabhängigen Beirat aus Vertretern der Stadt Frankfurt, des Landes Hessen, der EU und unabhängigen Experten versehen werden. Dies verstärkt die Transparenz und Legitimität des Projekts langfristig und nachhaltig.

Kommanditisten sind ausschließlich Private Investoren, die Kapital einbringen, ohne operativ in das Management einzugreifen. Hier könnte ein Tranchierungssystem eingeführt werden, bei dem Investoren je nach Risikobereitschaft und Anlagehorizont zwischen verschiedenen Tranchen wählen können (z. B. risikoarme Tranchen mit festen Zinsen und risikoreichere Tranchen mit höheren Renditechancen). Dies könnte sicherstellen, dass unterschiedliche Investorentypen angesprochen werden können. Ferner sollte eine Mindestbeteiligung sollte festgelegt werden, um eine übermäßige Fragmentierung der Anteile zu vermeiden.

Operativ ausführende Einheiten sind gemeinnützige Schwestergesellschaften gGmbHs der Komplementär-GmbH, die die einzelnen Phasen (Planung, Bau, Betrieb) übernehmen. Dabei sollte ein klarer Leistungskatalog und Kontrollmechanismen zwischen den Schwestergesellschaften gGmbH und der Komplementär-GmbH vereinbart werden, um Effizienz und Qualität sicherzustellen.

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Der hohe Zuschuss-Anteil an der Gesamtinvestition darf nicht zur Einmischung der öffentlichen Hand in die Umsetzung des Bau und des Betriebs der Frankfurter Brücken führen

Die Gesamtinvestitionssumme für Planung und Bau der Frankfurter Brücken beträgt 33 Milliarden Euro, aufgeteilt in 23 Milliarden Euro aus privaten Kapitalgebern (Kommanditisten der GmbH & Co. KG) und 10 Milliarden Euro als öffentliche Zuschüsse.

Um sicherzustellen, dass die Zuschüsse in die GmbH & Co. KG fließen und nicht in die operativen Baugesellschaften oder Dienstleister, sind folgende Prozesse sinnvoll:

  1. Es werden Zuschussvereinbarungen mit dem Land Hessen, dem Bund und der EU abgeschlossen, die vorsehen, dass die GmbH & Co. KG als Empfänger der Fördermittel fungiert.
  2. Der Mittelabruf erfolgt nach Baufortschritt, sodass die GmbH & Co. KG volle Kontrolle über die Vergabe und Mittelverwendung hat.
  3. Die Freigabe an die gemeinnützigen gGmbHs durch ihre Schwester-GmbH, den Komplementär, geschieht nach internen Mechanismen der GmbH & Co. KG, ohne Einmischung der öffentlichen Hand.
  4. Die Vergabe an Planungs- und Bauunternehmen wird entsprechend vollständig durch die gemeinnützigen Schwestergesellschaften organisiert, was die operative Steuerung sauber trennt.

Diese Lösung sichert sowohl die steuerliche Transparenz als auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Projekts und verhindert, dass öffentliche Stellen in das Bau- und Managementgeschehen eingreifen können.

Das Frankfurter Brücken Investment hat eine Hybridstruktur aus Projektgesellschaft und regulierter Fondsstruktur

Die GmbH & Co. KG ist als Projektgesellschaft konzipiert, die sich ausschließlich auf die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Frankfurter Brücken konzentriert. Dabei weist sie klassische Merkmale einer langfristigen Infrastruktur-Projektgesellschaft auf, kombiniert jedoch regulatorische Vorteile einer Fondsstruktur.

Mit dem Projektgesellschaftscharakter bietet sie den Investoren eine klare Governance-Strukturen, langfristige Renditestabilität und damit eine transparente und planbare Investitionsstruktur. Ihr Projektgesellschaftscharakter lässt sich durch folgende Punkte begründen:

  1. Die Gesellschaft dient der Finanzierung, Errichtung und dem Betrieb der Brücken – ein klar definiertes Einzelprojekt.
  2. Es handelt sich um ein langfristiges Anlageobjekt mit stabilen Erträgen nach Fertigstellung.
  3. Eine Trennung von Betrieb und Finanzierung ist gewährleistet: Die Komplementär-GmbH verwaltet die Projekte, die KG finanziert sie.

Die Kapitalbeschaffung erfolgt dabei mit einem hybriden Fonds-Ansatz. Diese Hybridlösung mit regulierten Fondsstrukturen lässt sich mit folgenden Merkmalen begründen bzw. ist aus folgenden Gründen attraktiv für Investoren:

  1. Da die KG selbst übernimmt keine eigene operative Tätigkeit, sondern  sammelt lediglich Kapital einund verwaltet es, sie kann also als Alternativer Investmentfonds (AIF) reguliert werden.
  2. Die Kombination mit REIT- und ELTIF-Elementen sichert ihr darüber hinaus steuerliche Vorteile und macht die Struktur für institutionelle Investoren attraktiv.
  3. Die Börsennotierung der KG-Anteile macht sie besonders liquide und flexibel handelbar, sodass sie sich als Investmentvehikel für langfristig orientierte Anleger eignet.

Die KG selbst wird also als hybrider Fonds strukturiert, der Elemente eines Alternativen Investmentfonds (AIF), eines REITs (Real Estate Investment Trust) und eines ELTIFs (European Long-Term Investment Fund) kombiniert. Dabei wird das Kapital einmalig zu Beginn aufgenommen und bleibt langfristig gebunden. Entsprechend sollen die Anteile der KG sollen frei handelbar sein, jedoch ohne Rückgabeverpflichtung des Fonds.

Die Kapitalaufnahme erfolgt in Tranchen über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, um Zinskosten für ungenutztes Kapital zu vermeiden. Allerdings müssen die Kapitalzusagen ausreichen, um als gesichert zu gelten. Die tatsächliche Zahlungen erfolgen standardmäßig per Abruf nach Baufortschritt (Drawdown-Schedule).

Die KG selbst weist als hybrider Fonds folgende Merkmale auf

Elemente des Alternativen Investmentfonds (AIF) bei dem Frankfurter Brücken Investment:

·Die Regulierung erfolgt nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), wodurch institutionelle Investoren Zugang erhalten.

·Es handelt sich um eine weitgehend flexible Kapitalstruktur für langfristige Investitionen in Infrastruktur.

·Die steuerliche Transparenz wird auf Fondsebene hergestellt, sodass Investoren je nach Steuerstatus profitieren können: Es sollte ein unabhängiger Treuhänder eingesetzt werden, der die Einhaltung der AIF-Regularien überwacht und regelmäßige Berichte an die Investoren erstellt.

Elemente des REIT (Real Estate Investment Trust) bei dem Frankfurter Brücken Investment:

·Das Investment weist eine börsennotierte Struktur auf, um eine einfachen Handelbarkeit der Anteile sicherzustellen.

·Es verfügt über Steuerbefreiung oder -erleichterung für laufende Erträge aus der Infrastruktur.

·Ferner besteht eine Verpflichtung zur regelmäßigen Ausschüttung eines Großteils der Gewinne an die Investoren.

·Die Gesellschafststruktur bietet eine hohe Transparenz und Compliance, um Fördermittel von öffentlichen Stellen leichter zu erhalten.

·Die Notierung sollte an einer renommierten Börse (z. B. Frankfurt, London) erfolgen, um internationale Investoren anzusprechen. Ein Market-Maker sollte eingesetzt werden, um die Liquidität der Anteile sicherzustellen und starke Kursschwankungen zu vermeiden.

Elemente des ELTIF (European Long-Term Investment Fund) bei dem Frankfurter Brücken Investment:

·Das Investment bietet angfristige Kapitalbindung mit attraktiven steuerlichen Vorteilen für Anleger.

·Die Frankfurter Brücken haben einen klaren ESG-Fokus, um institutionelle und private Anleger mit nachhaltigen Investitionszielen anzusprechen.

·Das Gesamtvorhaben unterliegt einer egulierten Struktur, die EU-weit Investitionsschutz und Marktvertrauen bietet.

·ESG-Standards sollten eingeführt werden, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu belegen und zusätzliche steuerliche Vorteile zu erzielen. Allerdings sollten ESG-Kriterien ohne offizielle Zertifizierung umgesetzt werden, indem sie durch eigene ESG-Standards innerhalb der GmbH & Co. KG bzw. durch die Satzung der gemeinnützigen Schwestergesellschaften der Komplementär-GmbH ohnehin sichergestellt werden. Eine offizielle Zertifizierung bringt Bürokratie und laufende Auditpflichten mit sich, die zusätzliche Kosten verursacht und die unternehmerische Ausrichtung bei Bau und Betrieb der Brücken lähmen würde, und sollte daher vermieden werden.

Das Investitionsvolumen der privaten Brückenfonds-Investoren von 23 Mrd Euro stellt in Deutschland lediglich 0,23% bzw. in Europa nur 0,12% des gesamten AUM dar

Die Investition in die Frankfurter Brücken über 15 Jahre hinweg mit einer anschließenden Laufzeit von 85 Jahren bewegt sich entsprechend in einer überschaubaren Größenordnung.

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Als Investoren kommen nicht nur Institutionelle Anleger, Family Offices oder andere Asset-Manager in Frage, sondern auch Industrieunternehmen, die sich einen Technologievorteil für die Zukunft erhoffen

Die Frankfurter Brücken sind ein Schaufenster der Innovationen und eine andauernde Forschungsplattform. Damit wird es für die unterschiedlichsten Industrien interessant, in die Planung und den Bau der Brücken zu investieren:

•Die Betonindustrie kann innovative Betonprodukte (zementarm, leicht, mit Verbundstoffen angereichert etc. in vereinzelten Gebäuden und Brückenabschnitten ohne Aufbauten einsetzen

•Technologiekonzerne können erstmalig ein komplexes intelligentes Verkehrssystem aufbauen

•Automobilhersteller und Hersteller von Sensoren bzw. Technologieintegratoren können mit den Brückenfahrzeugen eine vielfältige Flotte von autonom fahrenden Modellen herstellen. Dabei können die Automobilhersteller modular zusammengesetzte Fahrzeuge entwickeln, deren Karosserie extrem hochwertig und beständig ist, deren „Innenleben“ je nach Technologiefortschritt ausgetauscht werden können

•Energie- und IT-Unternehmen können die komplexe Steuerung von dezentralen Energieerzeugungseinheiten unterschiedlicher Quellen (PV, Geothermie, Solarwärme, Abwärme von Rechenzentren) für ein riesiges Quartier entwickeln

•Das gleiche gilt für die intelligente Steuerung von Regenwasser-Management und der „wassersensiblen Stadt“.

Etc. etc. um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Eine vergleichbare Motivation, sich an Investitionen in die Forschungszukunft zu beteiligen, findet sehr prominent in der Automobilindustrie: IONITY, das europäische High-Power-Charging-Netzwerk, hat im November 2021 eine Investition von 700 Millionen Euro angekündigt, um den Ausbau seines Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge zu beschleunigen.

Beteiligte Unternehmen sind die BMW Group, die Daimler AG (Mercedes-Benz), die Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche.

 

Diese Mittel stammen sowohl von den bestehenden Anteilseignern – darunter BMW Group, Ford Motor Company, Hyundai Motor Group, Mercedes-Benz AG und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche – als auch von BlackRock, das als neuer Partner eingestiegen ist. Ähnliche Konstellationen lassen sich für die Frankfurter Brücken konzipieren.

Auch die 10 Mrd an Zuschüssen, die vom Land, dem Bund und der EU eingeplant sind, stellen 30% der Gesamtinvestitionssumme dar – was ebenfalls bei ESG-Investments keine ungewöhnliche Größenordnung ist

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Es gibt einige Beispiele in Milliardenhöhe, die einen ähnlich hohen Förderanteil wie die Frankfurter Brücken haben – allerdings vom Gesamtvolumen her nicht ganz so groß sind wie das Brückeninvestement

Dabei ist jedoch zu berücksichtigen. dass es sich bei den Frankfurter Brücken nicht um eine singuläre Zweckerfüllung handelt (also z.B. eine einzelne Verkehrsverbindung, einen einzelnen Energiepark oder einen einzelnen Bahnhof), sondern um ein ganzes Quartier, das das Leben von hunderttausenden von Menschen positiv verändern kann – in Frankfurt selbst und (quasi als „Blaupause“) durch Vorbildfunktion auch das Leben von Millionen anderen Menschen in Städten weltweit, die ebenfalls ihre Stadtbrücken mit vergleichbarer Technologie bauen.

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Der Förderanteil bei einigen ESG-Unternehmungen beträgt bis zu 70%

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Die gemeinnützige Ausrichtung bei der Errichtung der Frankfurter Brücken für 100 Jahre rechtfertigt für die Investoren auch die Finanzierung der Investition mithilfe von Förderbanken und niedrig verzinsten Krediten – wodurch das Investment für die Investoren noch attraktiver wird

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