Fazit: Die Brücken sind für Anwohner ein Gewinn – und Nachteile werden durch attraktive Kompensation aufgewogen
Mit den Brücken vor der Tür haben Anwohner, Büros, Geschäfte und Gastronomie plötzlich eine ausgezeichnete Anbindung an viele Teile der Stadt, die zuvor nur mühsam zu erreichen waren: Die Brücken führen an mehreren Krankenhäusern, an weiterführenden Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen, Museen und Kulturangeboten vorbei.
Hatte man zuvor eine mehrspurige Straße vor der Tür , hat man mit den Brücken paradiesische Spazierwege, Cafés, Restaurants, Hobby-Pop-ups, Musikpavillons, Hundewiesen und vieles mehr in direkter Reichweite.
Darüber hinaus schaffen die Brücken eine Verbindung zu Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof, Westbahnhof, Ostbahnhof oder der Konstabler Wache und dem Eschersheimer Turm, was insbesondere für die Anwohner an den Außenarmen wichtig ist.
Und wer verschattet wird, erhält bis zu 5 Jahre die Warmmiete als Kompensation erstattet: Die Anwohner sollen die größten Gewinner beim Bau der Brücken sein.
Für Kompensationszahlungen sollte die Brückengesellschaft rund 285 Millionen Euro budgetieren – weniger als 1 Prozent der Bausumme.



































































